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  • Sabrina Thurner

Meine 3 liebsten symbolischen Handlungen für eure Trauung

Aktualisiert: 20. Juni 2019

Die symbolische Handlung ist eine romantische Ergänzung in der freien Trauung. Eine schöne Erinnerung zum mit-nach-Hause-nehmen. Ihr als Brautpaar solltet euch jedoch ein Ritual auswählen, welches zu euch und eurer Hochzeit passt. Langeweile ist bei mir als Traurednerin tabu - daher sollte die symbolische Handlung nicht zu lange dauern (Richtwert: ca. ein Lied lang) und alle Gäste mit ein bezogen werden.


Hier möchte ich euch meine drei Lieblingsrituale für eine freie Trauung vorstellen:


Das Sandritual:

Beim Sandritual soll die enge Verbundenheit des Brautpaares symbolisiert werden - denn so wie sich die einzelnen Sandkörner nicht mehr trennen lassen, so kann auch das Hochzeitspaar nicht mehr getrennt werden.

Das Brautpaar gehört zusammen, aber gleichzeitig darf noch jeder er selber bleiben - die eigene Persönlichkeit ist gut erkennbar.


Zum Ablauf:

Jeder der Gäste erhält zu Beginn der Trauung ein kleines Gefäß in dem sich farbiger Sand befindet. Die rechte Seite der Gäste beispielsweise weißen Sand, die linke Seite blauen Sand. Zwei vom Brautpaar gewählte Gäste, nehmen sich ein größeres Glasgefäß und sammeln während eines Liedes, nun jeweils eine Sandfarbe von den Gästen ein. Sie geben unserem Brautpaar so ihre guten Wünsche symbolisch mit auf dem Weg.

Ein Glasgefäß wird nun der Braut überreicht und eines dem Bräutigam. Beide schütten den Sand zusammen in eine schöne Glasvase. Blauer und weißer Sand vermischen sich nun. Aber, ganz wichtig: Obwohl sich die Sandkörner nicht mehr trennen lassen, mischen sie sich nicht zu einer neuen Farbe. Jedes Sandkorn darf noch es selbst sein - so wie hoffentlich auch das Hochzeitspaar in ihrer gemeinsamen Ehe.

 


Düngen des Hochzeitsbaumes:

Vor der Zeremonie beschriftet jeder Gast

eine kleine Papiertüte mit einem persönlichen und konkreten Wunsch für das Brautpaar. In den Tütchen befinden sich ein paar Körner Pflanzendünger.


Während eines Liedes sammeln dann zwei Gäste die Tütchen ein und überreichen sie dem Brautpaar. Das Paar öffnet ein Tütchen und düngt

ihren Hochzeitsbaum das erste Mal.


Einmal pro Monat nimmt sich das Brautpaar dann nach der Hochzeit Zeit zu Zweit und düngt den Baum - vielleicht kombiniert mit einem guten Essen oder einem Glas Wein. Jedes Mal begleitet sie ein guter Wunsch eines Gastes. Das Bäumchen, welches ihre Ehe symbolisieren soll, wächst und gedeiht und bringt Blüten und vielleicht sogar Früchte hervor.


 

Die Weinkiste:

Auf dem Platz jeden Gastes befindet sich ein kleiner Zettel, auf den er einen persönlichen Wunsch für die ersten 5 Ehejahre des Brautpaares schreiben soll.


Während ein vom Brautpaar ausgewähltes Lied läuft, werden die Zettel von zwei

Gästen eingesammelt und dem Brautpaar überreicht. Das Brautpaar steht dann auf und legt die Zettel in eine Holzkiste. In dieser Holzkiste befinden sich bereits zwei Tageszeitungen zur Erinnerung an den großen Tag und mindestens zwei Flaschen Wein.


Vielleicht genau die Sorte Wein, die man am Abend noch mit seinen Gästen genießen möchte. Alternativ kann man auch ein guter Whiskey in der Kiste liegen.

Das Brautpaar nagelt die Kiste nun zu oder verschließt sie mit einem Schloss. In genau 5 Jahren, an ihrem Hochzeitstag, wird die Kiste geöffnet, der Wein genossen und die Wünsche der Gäste gelesen. So haben sie einen schönen Abend voller Erinnerungen vor sich.



Welches sind eure liebsten symbolischen Handlungen? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar - ich bin gespannt auf eure Ideen.

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